Aliyeh Ataei ist eine der wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen iranischen Literatur. Sie wurde 1980 geboren und wuchs in der Grenzregion zwischen dem Iran und Afghanistan auf, bevor sie in Teheran Dramatisches Schreiben studierte. Seit 2023 lebt die Autorin in Paris und ist 2026 als Writer in Residence zu Gast am Literaturhaus Zürich.
Das Leben als Grenzbewohnerin, betroffen von den Kriegen sowohl im Iran als auch in Afghanistan, prägt auch Ataeis Schaffen als Schriftstellerin und Theaterautorin. Krieg, Identität und das Leben als Emigrantin verhandelt sie in Essays, Kurzgeschichten und Romanen. «Ataei beschreibt die alltägliche Brutalität und die Normalität der Gewalt schonungslos», beobachtet die WOZ. Nach grossen Erfolgen vor allem in Frankreich liegt mit
31. Internationales Literaturfestival Leukerbad: