Ursula Krechel
Deutschland
Ursula Krechel, 1947 in Trier geboren, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte in Köln und arbeitete als Dramaturgin und Journalistin. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Georg-Büchner-Preis.
Krechel ist ausgesprochen vielseitig: Sie schreibt Lyrik, Romane, Essays und Theaterstücke. Die intensive Auseinandersetzung mit Themen wie Exil, Gewalt und gesellschaftlichen Umbrüchen bestimmen inhaltlich ihre Texte, etwa im Roman Landgericht, der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Charakteristisch sind ihr historisches Interesse sowie ihre präzise, journalistische Recherche. Krechels Schreibstil ist eine spannende Melange aus poetischer und zugleich analytischer Sprache. «Niemand erzählt so formbewusst wie Ursula Krechel», schreibt etwa die FAZ.
Das zeigt auch ihr jüngster Roman Sehr geehrte Frau Ministerin: Er verknüpft die Geschichten mehrerer Frauen aus Gegenwart und Geschichte. Im Zentrum stehen Mutter-Sohn-Beziehungen, politische Gewalt, Macht, Widerstand und die gesellschaftliche Rolle von Frauen. Dabei spannt der Roman einen Bogen von der römischen Antike bis heute.
Sehr geehrte Frau Ministerin. Roman. Klett-Cotta 2025
Vom Herzasthma des Exils. Essay. Klett-Cotta 2025
Beileibe und Zumute. Gedichte. Jung und Jung 2021
Zurück...