Die Autorin, Künstlerin, DJ und Journalistin Désirée Reynolds, geboren in Clapham, London, beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit schwarzen Frauen der Arbeiterklasse, ihren inneren Landschaften und dem unablässigen Kampf gegen den allgegenwärtigen Fokus auf den weissen Mann.
Als Writer in Residence im Stadtarchiv Sheffield entwickelte sie 2021 das Projekt Dig Where You Stand Yorkshire, das auf der Idee des schwedischen Autors Sven Lindqvist beruht und Menschen der Arbeiterklasse ermutigt ihre eigenen Geschichten zu recherchieren. Ihr Ansatz ist partizipativ. In ihrer Arbeit in Archiven sucht sie gezielt nach den Geschichten schwarzer Menschen, die meist nicht oder fragmentarisch archiviert sind. Ihr Ziel ist es, dass diese Lücken in den Archiven anerkannt werden. Die Fragen, die sie dabei aufwirft weisen weit über die blosse Kritik an Rassismus und struktureller Ungleichheit hinaus; durch ihren Ansatz alternative Geschichten zu erzählen imaginiert sie auch alternative, menschlichere Zukunftsszenarien.
Reynolds’ Gedichte und Kurzgeschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. 2013 erschien ihr vielbeachteter erster Roman
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31. Internationales Literaturfestival Leukerbad: