Moderatorinnen und Moderatoren

THORSTEN DÖNGES studierte Germanistik und Geschichte in Bamberg. Seit 2000 ist er Mitarbeiter des Literarischen Colloquiums Berlin; derzeit betreut er den Programmbereich zeitgenössische deutschsprachige Literatur.
Das Festival in Leukerbad hat er 2006 als Moderator des Übersetzungskolloquiums kennen und lieben gelernt.

ETRIT HASLER wurde 1977 in St. Gallen geboren und gehört zu den Pionieren der Schweizer Slam Poetry. Seit seinem ersten Slam im Jahr 2000 ist er an Hunderten von Slams in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, den Niederlanden, Serbien, Ägypten und nicht zuletzt in den USA, dem Mutterland des Poetry Slams, aufgetreten, in den letzten Jahren zunehmend als Moderator. Neben der Bühne ist er als Journalist tätig, übersetzt englische Lyrik und sitzt in seiner Heimat St. Gallen im Stadtparlament und im Kantonsrat.

CHRISTINE LÖTSCHER ist Kulturwissenschaftlerin und Literaturkritikerin. Zurzeit ist sie Fellow der Forschergruppe Cinepoetics. Poetologien audiovisueller Bilder an der Freien Universität Berlin. Von 2014 bis 2016 war sie Mitglied des Kritikerteams der Sendung Literaturclub im Schweizer Fernsehen. 2014 erschien DAS ZAUBERBUCH ALS DENKFIGUR, eine Studie zu Fantasy, im Chronos-Verlag.

ROBERT RENK lebt als Literaturvermittler und Buchhändler in Innsbruck. Studium der Germanistik und Mathematik erfolgreich abgebrochen. Herausgeber einiger Publikationen und Gastdozent für Kulturvermittlung an der Universität Innsbruck. Zuletzt erschien «Probleme mit der real existierenden Wahrheit – ein Gespräch mit Katja Lange-Müller» in QUART 27/2016.

RETO SORG unterrichtet Neuere Deutsche Literatur an der Universität Lausanne und leitet das Robert Walser-Zentrum in Bern. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Literarische Moderne, Intermedialität, Literaturvermittlung, Gegenwartsliteratur und Literatur aus der Schweiz. Jüngste Veröffentlichungen als Herausgeber:
MEDIEN DER AUTORSCHAFT. Formen literarischer (Selbst-)Inszenierung. 2013
OHNE ACHTSAMKEIT BEACHTE ICH ALLES. Robert Walser und die bildende Kunst. 2014
HISTORIOGRAFIE DER MODERNE. Carl Einstein, Paul Klee, Robert Wlaser und die wechselseitige Erhellung der Künste. 2016.

RAPHAEL URWEIDER (1974) ist Lyriker, Theaterautor, Übersetzer und Musiker. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände und verfasste Theaterstücke u. a. mit Samuel Schwarz, Pedro Lenz, Matto Kämpf. Im Juni wurde in Bern das Musical «Sit so guet – s’il vous plait – s.v.p» aufgeführt, für das er schrieb, komponierte und am Piano mitspielte. Nächstes Jahr wird sein neuer Gedichtband bei Hanser erscheinen. Raphael Urweiders Werkverzeichnis umfasst u. a. folgende Titel:
ALLE DEINE NAMEN. Gedichte von der Liebe und der Liederlichkeit. Dumont 2008
DAS GEGENTEIL VON FLEISCH. Dumont 2003
KOBOLD UND DER KUNSTPFEIFER. Ottensheim 2002
LICHTER IN MENLO PARK. Dumont 2000

STEFAN ZWEIFEL lebt als freier Publizist in Zürich. Übersetzte zuletzt Rousseau und Cendrars. Leitete den Literaturclub des SRF bis 2014. Zusammen mit Juri Steiner organisierte er «SOS Dada» im Salon Suisse zur Kunstbiennale in Venedig und «Dada universal» im Landesmuseum Zürich. Zuletzt erschien von ihm und Michael Pfister SHADES OF SADE (Matthes & Seitz 2015).

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LITERARISCHE WANDERUNG
22. Internationales Literaturfestival Leukerbad
30. Juni bis 2. Juli 2017